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Die richtige Autopflege – Tipps im Detail

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Das Auto ist bei gewöhnlicher Nutzung immer wieder Umwelteinflüssen ausgeliefert. Dreck. Schmutz, Vogelkot, Staub, Nässe und Streusalz hinterlassen überall am Auto ihre Spuren. Lack mit Abplatzern ist stark korrosionsgefährdet. Eine regelmäßige Pflege sorgt dafür, dass das Auto lange an Wert behält, gut aussieht und weniger anfällig für Schäden ist.

Auto wird mit Markenpolitur poliert

Foto: OlafNaami / depositphotos.com

Die Pflege gehört zu den Aufgaben eines verantwortungsbewussten Besitzers wie die jährliche Inspektion. Zuvor muss das Auto gründlich gewaschen werden, damit es durch Rückstände von Schmutz und Sand nicht zu Lackschäden kommt. Um das Auto zu waschen, gibt es mehrere Methoden in verschiedenen Preisklassen und mit unterschiedlichem Arbeitsaufwand: die Wäsche per Hand, die Benutzung einer Selbstbedienungs-Waschbox oder eine Fahrt durch die Autowaschanlage. Jede Methode hat seine Vor- und Nachteile. Die Autowäsche per Hand ist wohl die zeitintensivste, jedoch effektivste und preisgünstigste Methode. Zudem wird der Lack dabei weniger beansprucht.

Autowaschanlage und Selbstbedienungs-Waschbox

Neben der Handwäsche, werden hier zunächst die Möglichkeiten der professionellen Autowaschanlage und der Selbstbedienungs-Waschbox vorgestellt. Beide Methoden bieten den Vorteil, dass sie einfach und zeitsparend sind und dem Kunden professionelle Geräte für die Autowäsche zur Verfügung stellen. Waschanlagen und Waschstraßen hatten lange Zeit mit dem schlechten Ruf zu kämpfen, dass die Bürsten dem Lack am Auto schadeten. In modernen Waschanlagen werden jedoch sog. Textilbürsten aus Polyethylen genutzt. Dennoch ist vor der Bürstenreinigung eine Vorwäsche anzuraten. Bei der Selbstbedienungs-Waschbox wäscht der Kunde das Auto selbst mit einem ausgewählten Waschprogramm. Reinigungsmittel und -Werkzeuge stehen üblicherweise zur Verfügung. Die Selbstbedienungs-Waschbox sollte der Waschstraße vorgezogen werden, wenn man wenig Zeit investieren möchte, aber ein älteres Auto besitzt. Ältere Autos haben eine weniger widerstandsfähige Lackschicht und vertragen möglicherweise die Behandlung durch die Textilbürsten schlechter.

Die Vorwäsche

Damit es auch bei der schonenden Handwäsche nicht zu Kratzern im Lack kommt, bedarf es einer Vorwäsche mithilfe eines Hochdruckreinigers und einer Schaumpistole oder alternativ eines Wasserschlauchs und eines klassischen Schwamms. Das trockene Auto wird dabei mit speziellem Reiniger eingeschäumt. Nach der Einwirkzeit entfernt man den Schaum mit dem Hochdruckreiniger oder Wasserschlauch. Bei der Benutzung eines Hochdruckreinigers muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Abstand groß genug ist und der Strahl nicht direkt auf das Auto gerichtet wird. Das gilt besonders für die Reifen. Die Vorwäsche ist vor allem nach der kalten Jahreszeit zu empfehlen, in der Streusalzreste sich in den Unterboden und die Radkästen festsetzen.

Die Handwäsche

Die Handwäsche erfolgt mit einem Waschhandschuh und zwei Eimern. In einem befindet sich eine Auto-Shampoo-Lösung, den anderen nutzt man zum Ausspülen des schmutzigen Wassers. Am besten wäscht es sich von oben nach unten. Der Waschhandschuh sollte immer wieder ausgespült werden, damit es nicht zu Kratzern kommt. Für die richtige Dosierung der Shampoo-Lösung sollte genau nach Herstelleranleitung vorgegangen werden. Anschließend wird das Auto mit dem Hochdruckreiniger oder Gartenschlauch abgespritzt. Nutzt man kalkhaltiges Wasser, so sollten die Wasserreste mit einem Mikrofasertuch oder durch eine kurze Fahrt mit dem Auto entfernt werden. Steht das Auto in der Sonne, ist es ebenfalls wichtig, den Lack zu trocknen, damit sich keine hellen Flecken bilden.

Die Innenreinigung

Die Autositze, die Matten, der Kofferraum und der Fußraum werden am besten mit einem Staubsauger abgesaugt. Tierhaare sind besonders hartnäckig, können aber mit speziellen Gummibürsten beseitigt werden. Haben Kinder Kaugummis an den Sitz geklebt, muss vorsichtig vorgegangen werden. Kaugummi im Polster lässt sich am besten ausbürsten, wenn es kalt und hart ist. Eiswürfel sind ein gutes Hilfsmittel. Weiches Kaugummi verklebt sich nur stärker in den Sitz. Flecken lassen sich mit Polsterreiniger entfernen. Ledersitze benötigen außerdem regelmäßige Lederpflege. Unangenehme Gerüche, die zum Beispiel durch starkes Rauchen verursacht worden sind, lassen sich durch eine spezielle Ozonbehandlung entfernen. Dabei handelt es sich um eine Klimaanlagen-Desinfektion, die auch Bakterien, Pilze und Keime entfernt und somit ebenso für Allergiker zu empfehlen ist.

Fenster und Spiegel

Auch wenn die Fenster beim Fahren regelmäßig durch die Scheibenwischer sauber gehalten werden, so vernachlässigt man sie oft von innen. Heizungsluft und die Klimaanlage sorgen langfristig für trübe Scheiben. Deswegen sollte man sie auch von innen putzen. Dafür benötigt man Glasreiniger und ein Mikrofasertuch oder einen Lederlappen. Die Spiegel und Scheinwerfer kann man auf diese Weise ebenfalls reinigen.

Dichtungen und Felgenpflege

Felgen lassen sich mit Seifenlauge und einem Schwamm oder einer Bürste behandeln. Alufelgen benötigen darüber hinaus Autopolitur und Polierwatte. Es gibt zudem spezielle Felgenreiniger. Auch hier sollte immer nach Anleitung des Herstellers vorgegangen und mit ausreichend Wasser nachgespült werden. Die Felgen dürfen nicht zu selten, aber auch nicht zu oft gereinigt werden, da Letzteres ihrer Beschichtung schadet. Allerdings ist eine Pflege von ein- bis zweimal im Monat möglich. Nach der Felgenpflege sollte ein Wachs oder eine bestimmte Schutzcreme aufgetragen werden.

Die Gummis und Dichtungen am Auto sind bei Kälte und Nässe anfällig für Verschleiß. Man sollte sie trocken halten und mit einem speziellen Pflegemittel behandeln.

Lack

Um den Lack zu pflegen, greift man besser zur Lackknete, als zur Politur. Die synthetische Knete ist in der Lage, feinste Schmutzpartikel aufzunehmen, ohne dabei den Lack zu beschädigen. Dazu entfernt sie Eisenstaubpartikel, die zu größeren Schäden in der Lackschicht führen können. Die Autopolitur hingegen schleift eine dünne Lackschicht ab und sollte deswegen nur zur Entfernung von Kratzern genutzt werden. Vogeldreck auf dem Lack ist besonders ärgerlich. Entfernt man ihn nicht rechtzeitig, kann er Verätzungen hinterlassen. Um Vogeldreck zu entfernen, sollte man ihn zunächst in Wasser einweichen und dann behutsam beseitigen.

Das richtige Werkzeug

Ganz gleich, ob es sich um Mikrofasertücher, den Waschhandschuh, das Auto-Shampoo oder spezielle Reiniger handelt. Es ist immer darauf zu achten, dass man sich für ein hochwertiges Produkt, wie z.B. aus dem SWISSVAX Shop, entscheidet. An einem fusseligen Tuch oder einem aggressiven Reiniger wird man keine Freude haben. Es macht daher Sinn, sich vorab über das gewünschte Produkt zu informieren. Ein Auto-Shampoo sollte beispielsweise einen hohen Waschölanteil beinhalten, rückfettend wirken und über Wasserenthärter verfügen. Tests und Erfahrungsberichte können dabei helfen, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu finden.

Fazit

Die regelmäßige Autopflege ist ein Muss, wenn man noch lange Freude an seinem Auto haben möchte. Je nach Auto, Material und persönlichen Vorlieben gibt es verschiedene Wasch- und Pflegemethoden. So kann man zum Beispiel eine Waschanlage aufsuchen oder eine Selbstbedienungs-Waschbox benutzen oder aber per Hand waschen. Auch bei den Hilfsmitteln gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Wichtig ist, dass man sich für qualitativ hochwertige Produkte entscheidet und bei der Anwendung die Anleitung und Hinweise des Herstellers beachtet. Mit der richtigen Pflege sieht das Auto nicht nur gepflegt aus, sondern behält seinen Wert deutlich länger.

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