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Der Ratgeber für die richtige Innenraumreinigung und Pflege für Ihr Auto!

 

Durchschnittlich verbringt jeder Autofahrer circa 12 Stunden pro Woche in seinem KFZ. Doch wenn es um das Thema Reinigung und Pflege geht bekommt jenes nicht immer unbedingt die nötige Aufmerksamkeit, die es benötigt. Meistens gibt es nur eine Katzenwäsche in der Waschstraße. Einmal kurz die Polster absaugen und die Fußmatten ausklopfen – fertig. Wirklich sauber ist das Auto danach allerdings noch nicht. Es kommen noch Flecken dazu und der Geruch im Innenraum lässt ebenso zu wünschen übrig. Deswegen zeigen wir Ihnen in diesem Artikel einmal auf, welche Profi-Tricks Sie einsetzen können, um sich wieder so richtig wohl hinter dem Steuer fühlen zu können!


 

Die richtigen Putz- und Pflegemittel machen den Unterschied! 

 

Die Reinigung als auch die regelmäßige Innenraumpflege sind wichtige Themen für jeden Autobesitzer. Neben dem Wohlfühlfaktor ist dies ebenso sehr wichtig für den Werterhalt der Fortbewegungsmittels. Es zählen nämlich nicht nur die Optik und die Laufleistung, sondern auch die “inneren Werte”! Damit diese auch über einen längeren Zeitraum erhalten werden können sind die Putz- und Pflegemittel essentiell. Für eine ordentliche Grundreinigung werden folgende Utensilien benötigt:

 

✓ Ein Glas- und Innenraumreiniger
✓ Polsterschaum und Lederpflege sowie Kunststoffpflege
✓ Bürsten, Microfasertücher und eventuell eine Zahnbürste für kleine Zwischenräume
✓ Ein Staubsauger oder ein Nass- und Trockensauger

 

Selbstverständlich werden auch Wasser und Strom gebraucht. Sobald all diese Utensilien und Mittel zusammengestellt wurden kann es auch schon mit der eigentlichen Reinigung losgehen.


 

Wie sieht die richtige Grundreinigung bei einem Auto eigentlich aus? 

 

Vorkehrungen treffen

Damit die Innenraumreinigung beginnen kann müssen zu Beginn ein paar Vorkehrungen getroffen werden. Dazu gehören zum einen das entfernen von sämtlichen Müll und anderen Kleinteilen. Das gilt für alles was sich im Handschuhfach, im Fußraum, den Seitenfächern oder dem Kofferraum befindet. Nicht zu vergessen sind die Kindersitze, Kuscheltiere, Wackeldackel oder der Sonnenschutz am Fenster. Des Weiteren sollte auch zwischen den Sitzen einmal nachgesehen werden, ob sich dort weitere Gegenstände befinden. Doch Vorsicht, bei scharfen oder spitzen Kleinteilen kann es hierbei zu Verletzungen kommen!

Der ein oder andere Gegenstand rutscht während der Fahrt auch gerne einmal unter die Sitze weshalb auch hier einmal nachgesehen werden sollte. Seitenfächer in den Türen, eventuell der Aschenbecher oder die Sitzfächer sollte außerdem nicht übersehen werden. Vor allem verderbliches kann hier sehr schnell für einen unangenehmen Geruch sorgen! Ebenso sollten die Sitzschoner (falls vorhanden) und die Fußmatten aus dem Auto genommen werden.

 

Gereinigt wird stets von oben nach unten und von grob nach fein!

 

Wie schon Großmutter sagte, “Geputzt wird immer von oben nach unten!” Schließlich fällt der Staub und Dreck immer nach unten sobald er einmal bewegt wurde. Deswegen sollten sich auch von Dachhimmel zum Fußraum vorgearbeitet werden. Um den ersten Dreck schon einmal zu lockern ist eine weiche Bürste oder Feger hervorragend geeignet.

 

TIPP ⇢ Achten Sie vor dem Putz Beginn immer darauf, dass Sie genügend Bewegungsspielraum haben. Das bezieht speziell auf das Auslösen des Airbags oder anderweitige Gefahren die Verletzungen hervorrufen könnten!


 

Die richtige Autoreinigung und Autopflege – Schritt für Schritt 

 

Der Dachhimmel

Sobald der Innenraum des Fahrzeugs von Müll und anderen Gegenständen befreit wurde kann die Innenraumreinigung beginnen. Gemäß der Regel von oben nach unten wird auch am Dachhimmel begonnen. Gerade bei Raucherfahrzeugen sollten diesem genügend Aufmerksamkeit gewidmet werden. Gerade große Menschen können dort aber auch Spuren von fettigen Haaren finden. Die meisten Verunreinigungen entstehen allerdings durch Fingerabdrücke. Gerade an den Türrändern und an den Lampen sind diese sehr stark vertreten.

Der Dachhimmel im Auto besteht oftmals aus Kunststoff oder Textil. Welche Geräte und Reinigungsmittel bei der Autoinnenreinigung für diesen verwendet werden sollte ist umstritten. Hier kann der Fachhändler des Vertrauens bei der individuellen Besichtigung ein Urteil fällen. Ansonsten eignet sich ein feuchter Lappen für die gröbsten Verschmutzung sehr gut. Allerdings sollte hierbei darauf geachtet werden, das dieser nicht zu nass ist da sich ansonsten der Kleber des Dachhimmels lösen könnte. So entstehen hässliche Schäden die wirklich nicht sein müssen.
Es gibt durchaus Spezialreiniger die nur für den Dachhimmel konzipiert wurden. Diese können in den verschiedensten Fachgeschäften, Autowerkstätten und teilweise sogar Baumärkten gekauft werden. Hierbei sollten allerdings immer die Herstellerangaben beachtet werden um Schäden zu vermeiden.

 

Die Fensterscheiben und Spiegel

Die Scheiben und Spiegel bei der Autoinnenraumreinigung sind wohl mit der leichteste Teil. Fettflecken und Fingerabdrücke sind hier wohl die nervigsten Verschmutzungen. Durch das mit dem Kopf an die Scheibe lehnen können schon Fettrückstände auf di

eser zurückbleiben. Wenn dann noch über die Zeit Staub und Schmutz hin zu kommen wird die Scheibe immer unansehnlicher. Für die Reinigung dieser sind einfache Glasreiniger aber auch Spülmittelwasser bestens geeignet.

Vermieden werden sollten aggressive Reinigungsmittel, da diese eventuell die Tönungsfolien ablösen und beschädigen könnten. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Wasser verwendet wird. Dieses könnte die Elektronik vom Schloss oder vom Fenster beschädigen.

 

Das Cockpit und Armaturenbrett

Nun ist es an der Zeit das Cockpit und das dazugehörige Armaturenbrett zu reinigen. Dafür kann ein einfacher feuchter Lappen verwendet werden. In den meisten Fällen reicht ein solcher vollkommen für eine ordnungsgemäße Reinigung aus. Hierbei sollte der Staub an den Schaltern, Knöpfen und Reglern nicht vergessen werden. Der Staub könnte ansonsten in die Zwischenräume einrieseln und so diese auf kurz oder lang blockieren. Für das Lenkrad gilt grundsätzlich genau dasselbe. Dennoch sollte hier nicht allzu viel Kraft verwendet werden, da für die Airbag Funktion Sollbruchstellen verbaut wurden.

 

Die Sitze, Polster und Kopfstützen

Die Reinigung der Sitze und Polster als auch Kopfstützen ist nicht einheitlich vorgeschrieben. Das liegt zum einen daran, dass diese aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt werden und somit große Schäden verursacht werden können. So können beispielsweise Polstersitze bei der Reinigung mit zu viel Wasser Schimmel bilden. Aber auch die Elektronik von verstellbaren Sitzen oder die Sitzheizung könnte kaputt gehen. Des Weiteren finden sich im Internet als auch im Fachhandel unzählige Reinigungsmittel, die dafür hergestellt wurden.

 

Stoffsitze und Polster

Die Sitze leiden am meisten von allen Bereichen des Innenraums, da diese auch am stärksten beansprucht werden. Menschlicher Schweiß, eventuell Tierhaare und andere Schmutz Quellen machen es sich auf diesen sehr schnell bequem. Oberfläche Verschmutzungen lassen sich am besten mit einem feuchten Lappen reinigen. Eine weitere Option stellen Polsterreiniger dar, welche die Autoinnenreinigung erleichtern können. So erstrahlen diese schnell wieder im alten Glanz. Dabei läuft das Prinzip bei allen so ziemlich gleich ab:

 

1. Auftragen
2. Einwirken lassen
3. Wieder absaugen beziehungsweise abbürsten

 

Die im Reiniger enthaltenen chemischen Bestandteile lösen den Dreck aus den einzelnen Fasern und binden diesen. So können diese dann ganz einfach entfernt werden. Hier sollte allerdings vorher nachgesehen werden, welche Materialien dafür nicht geeignet sind, um schlimmere Verschmutzungen oder gar Schäden zu vermeiden!
Auch ein Nasssauger kann hier gute Arbeit leisten. Dasselbe wie beim Dachhimmel gilt aber auch hier: Zu viel Wasser kann zu Schimmel führen und auch die Elektronik zerstören! Zudem können durch einen unachtsamen Umgang die Verkleidung und umliegenden Teile beschädigt werden.

 

Ledersitze und Lederpolster

Bei Ledersitzen ist der Reinigungsvorgang wieder ein wenig anders. Für die anständige Lederpflege sollten sie zu Beginn erst einmal sorgfältig abgebürstet werden. Nur wenn diese stark verschmutzt sind, so sollte ein Spezialreiniger zum Einsatz kommen. Ansonsten reicht ein normaler Innenreiniger vollkommen aus. Bevor die Pflegelotion zum Einsatz kommt sollten die Ledersitze sauber getrocknet werden! Gerade bei einer solch edlen Ausstattung sollte stets sauber und sorgfältig gearbeitet werden, da Flecken auf dem Leder die Folge sein können. Auch nach dem Auftragen der Pflegelotion sollten die Sitze noch einmal gut abgerieben werden. Von Hausmittel Tricks wie Körpercreme und Co. ist dringend abzuraten! Einzig und allein spezielle Leder Lotionen und -reiniger finden hier für die ordnungsgemäße Lederpflege Verwendung.

 

Die Kopfstützen

Die wohl am stärksten belasteten Bauteile in einem Auto sind wohl die Kopfstützen. Sie sind täglich Haarfett und Pflegeprodukten für die Haare ausgesetzt, mit denen sie zu kämpfen haben. Die Reinigung dieser ist allerdings leichter, da diese einfach herausgenommen werden können. Je nachdem aus welchem Material diese gefertigt worden sind kommt die jeweilige oben erwähnte Methode zum Einsatz.

Die Autopolster Reinigung ist um ein vielfaches leichter, wenn die Sitze mit Bezügen überzogen sind. Diese können meist einfach in die Waschmaschine und können daraufhin ganz einfach wieder ins Auto gezogen werden. Gerade für Hundebesitzer ist diese Methode sehr von Vorteil. Immer dann, wenn diese vor Gestank und Verunreinigung nicht mehr auszuhalten sind, können diese Ersetzt werden. Bei einem ganzen Sitz wird die ganze Sache dann schon etwas aufwendiger und vor allen Dingen kostenintensiver.

 

Die Anschnallgurte

Oftmals bei der Autopolster Reinigung vergessen und gerade aus dem Sicherheitsaspekt her sehr wichtig sind die Anschnallgurte. Für eine vollständige Autoreinigung dürfen diese selbstverständlich nicht vernachlässigt werden. Gute an sich sind sehr Belastungs- und Schmutzresistent. Dennoch können sich in den einzelnen Fasern Schmutz und Sand festsetzen, die dort nicht hingehören. Deswegen sollten diese mit einer harten Bürste abgebürstet werden. Der meiste Sand kommt durch die Kleidung aber auch durch Sportgeräte wie Fahrräder ins Auto.

 

Der Fußraum

Nachdem nun der gesamte Dreck und Staub im Fußraum liegen sollte ist nun dieser an der Reihe. Ein herkömmlicher Staubsauger kann nur einmal den gesamten Boden absaugen und ihn so von diesem befreien. Ein sperriges Saugrohr sollte allerdings vermieden werden, da ein solches sehr schnell zu Schäden führen kann. Das gilt ganz im Speziellen für den Dachhimmel, die Scheiben oder die Hutablage. Löcher und Kratzer müssen hier auch nicht unbedingt sein. Zudem sollte der Staubsauger nicht selbst im Fahrzeug Platz nehmen. Denn gerade bei Stoffpolstern können die Saubfilter blockiert werden, wodurch der feine Staub einfach wieder zurück geblasen wird. Die Autoinnenreinigung kann so sonst gleich wieder von vorne beginnen!

Die Kanten und Rillen im Innenraum sollten beim Saugen nicht vergessen werden. Gerade dort sammelt sich der meiste Staub. Ebenso sollte der Sauger einmal an die Gurtschlösser gehalten werden, damit auch dort der Dreck verschwindet. So wird eine beeinträchtigung des Mechanismuses vorgebeugt.
Kofferraum und Reserveradmulde

Ist der Staubsauger einmal durch das Auto gefegt so kann er gleich im Kofferraum weitermachen. Auch hier sollten alle Gegenstände wie Ersatzreifen, Warndreieck, Klamotten und Kisten sowie Müll und Verbandskasten herausgenommen werden. Gegebenenfalls können Teile der Verkleidung abgenommen werden, um für noch mehr Sauberkeit sorgen zu können. Gegebenenfalls kann der Kofferraum ebenso wie das Armaturenbrett noch einmal feucht abgewischt werden. Schließlich hinterlassen Dreckige Schuhe oder ausgelaufenen Lebensmittel Schmutzkrusten und Erdflecken. Fleckenmittel und Spezialmittel können hierbei zusätzliche Hilfestellung geben. Zum Schluss sollte nicht vergessen werden das Warndreieck, den Verbandskasten als auch die Sicherheitsweste wieder einzupacken!


 

Unangenehme Gerüche bei der Autopflege beseitigen

 

Nachdem nun das KFZ dank der Reinigung wieder im neuen Glanz erstrahlen sollte kann es durchaus noch sein, dass noch ein unangenehmer Geruch im Auto herrscht. Um diese zu neutralisieren gibt es viele verschiedenen Möglichkeiten. Zum eine Gäbe es hierfür die Methode mit dem Duftbaum. Allerdings verbreiten diese einen eigenen strengen Geruch, der nicht unbedingt jedem passt. Eine Untertasse mit Kaffee allerdings erfüllt genau denselben Zweck. Der Unterschied hierbei ist allerdings, dass der Kaffee die Gerüche neutralisiert und nicht wie der Duftbaum überdeckt. Ein Nacht auf der Rückbank sollten hierfür vollkommen ausreichend sein.

Sollte der Ursprung des unangenehmen Geruchs aus der Lüftung kommen, so könnten dies Indizien auf eine kaputte Klimaanlage oder Lüftung sein. Hier könnte ein Besuch in der Werkstatt für Klarheit sorgen. Sollte dem so sein so kann dieser dort repariert werden. Sollte der Geruch dennoch nicht verziehen kann ein Lufterfrischer als letzte Rettung helfen. Um allerdings miefende Gerüche zu vermeiden sollten Verpackungsmüll, Essensreste und Kaffeebecher immer sofort entsorgt werden.

 

 

Fazit ⇢ Die richtige Reinigung bei der Autopflege

 

Für eine gute Wertstabilität und ein gutes Wohlbefinden ist die Reinigung im Innenraum essentiell. Dabei sollte stets von oben nach unten gearbeitet werden, um nicht jeden Arbeitsschritt zweimal erledigen zu müssen. Bei der Reinigung und Pflege der Sitze sollte genauestens darauf geachtet werden, aus welchem Material diese hergestellt wurden. Stoffsitze werden nun einmal anders gepflegt als Ledersitze. Autoreinigung bleibt Chefsache und deswegen sollten die “inneren Werte” der KFZs monatlich gesäubert und instand gehalten werden. Ein ganz guter Nebeneffekt der Reinigung ist außerdem, dass so gleich einmal alle Funktionen getestet werden können. Sollte etwas defekt sein so sollte demnächst einmal eine Werkstatt aufgesucht werden. Auch der Erste-Hilfe-Kasten kann bei Bedarf nachgefüllt werden. Selbiges gilt auch für das Scheibenwasser!

 

 

 

 

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